GESCHICHTE DES CHIEMGAUHOF LOCKING: VOM ACKERBAU ZUM ÖKOLANDBAU
Der Chiemgauhof Locking war einer der ersten landwirtschaftlich genutzten Höfe in der Region. Die Anfänge des Familienbetriebs reichen bis in das 8. Jahrhundert zurück, wie Erzählungen dokumentieren. Urkundlich erwähnt wurde der Hof erstmals im 12. Jahrhundert.
Seit 2007 betreibt Florian Reiter den Hof in tiergerechter und ressourcenschonender Wirtschaftsweise – für die Zukunft einer verantwortungsvollen Landwirtschaft und seiner Kinder.
DIE FAMILIE: LANDWIRTE AUS LEIDENSCHAFT
Mit 2 Schwäbisch-Hällischen Ferkeln begann Florian Reiter 2009 mit der bäuerlichen Erzeugung von Schweinen. Ein Jahr später startete die Kultivierung und professionelle Vermarktung der Zweinutzungshaltung des Rassehuhns „Les Bleues“. Gemeinsam mit der Biobrüterei von Christian Hetzenecker wurde die Initiative Zweihuhnnutzung ins Leben gerufen, um die ökologische Hühnerhaltung in Deutschland zu ergänzen.
Als Familienbetrieb übernimmt die Familie den Getreideanbau und die Tierhaltung selbst. Nach dem Schlachten wird das Fleisch von Florian Reiter für den Verkauf zerlegt, verpackt und so weit wie möglich persönlich an die Partnerbetriebe geliefert. Die Gockel auf der Weide, der Wald, die Tränken und das Stroh werden bis heute von Florians Vater betreut. Die Mutter ist den meisten Besuchern aus dem Hofladen bekannt, in dem ausschließlich eigene Produkte verkauft werden.